PeerSharing: Arbeitsberichte

Arbeitsberichte

Arbeitsbericht 8: Ökologie des Teilens

Das PeerSharing-Projekt beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeit der Nutzung von Internet-Plattformen zur Vermittlung von Sharing zwischen Privatpersonen. Im Allgemeinen wird das Sharing von Konsumgütern als ökologisch vorteilhaft empfunden. Doch ist diese generelle Annahme gerechtfertigt? Unter Einbindung der Praxispartner wurden im Rahmen des PeerSharing-Projektes Nutzer/innen befragt, um einen Einblick in deren aktuelles Konsumverhalten zu erhalten. Praxispartner des Projektes waren: Kleiderkreisel für gebrauchte Bekleidung, Drivy für privates Automieten, Flinc für Mitfahrgelegenheiten und Wimdu für Apartment-Sharing. Der Arbeitsbericht überprüft die Einschätzung der ökologischen Vorteile und setzt sich mit den ökologischen Auswirkungen des online vermittelten Peer-to-Peer Sharing auseinander.

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Arbeitsbericht 7: Kompromisse des Teilens

Die Auswirkungen des internetgestützten Teilens von Gütern zwischen Privatpersonen auf eine nachhaltige Entwicklung sind vielschichtig und ambivalent. Die großen ökonomischen und ökologischen Potenziale einer intensiveren Ressourcennutzung stehen unerwünschten Nebeneffekte des Peer-to-Peer Sharing auf den fairen Wettbewerb, den Verbraucherschutz, die Privatsphäre der Nutzer/innen und andere kritische Aspekte des Gemeinwohls gegenüber. In Anbetracht der Besonderheiten bei der Regulierung digitaler Plattformen bedarf es eines klugen regulativen Rahmens, um die vorhandenen Nachhaltigkeitspotenziale des privaten Teilens dennoch möglichst umfassend auszuschöpfen. Der vorliegende Arbeitsbericht diskutiert die Vor- und Nachteile verschiedener Regulierungsansätze von unterschiedlicher Eingriffstiefe bei der Regelung spezifischer Problemfelder und zeigt deren Grenzen für eine nachhaltige Governance des Peer-to-Peer Sharing auf.

Download Arbeitsbericht „Kompromisse des Teilens“ (pdf; 0,95MB) 

Arbeitsbericht 6: Nachhaltige Entwicklungsperspektiven für Geschäftsmodelle des Peer-to-Peer Sharing

In diesem Arbeitspapier werden nachhaltige Entwicklungsperspektiven für Geschäftsmodelle des Peer-to-Peer Sharing ermittelt. Anhand des Business Model Canvas werden spezifische Herausforderungen von Peer-to-Peer Sharing-Plattformen dargestellt. Des Weiteren werden die Ergebnisse einer Fokusgruppen-Untersuchung vorgestellt, die sich mit der Frage beschäftigte, wie Sharing-Plattformen für ihre Nutzer/innen noch attraktiver gemacht werden können und welche Maßnahmen und Funktionen sinnvoll in die Plattformen integriert werden sollten, um ein nachhaltiges Nutzungsverhalten zu fördern

Download Arbeitsbericht „Nachhaltige Entwicklungsperspektiven für Geschäftsmodelle des Peer-to-Peer Sharing“ (pdf; 0,94MB)

Arbeitsbericht 5: Zukünfte des Peer-to-Peer Sharings

In diesem Arbeitspapier werden Szenarien entwickelt, die mögliche Entwicklungspfade abbilden und Orientierungen liefern sollen, wie Potenziale des Peer-to-Peer Sharing für nachhaltiges Wirtschaften erschlossen werden können. In einem Trend-Szenario wird ein möglicher Entwicklungsverlauf aufgezeigt, der auf belastbaren Trends basiert. In einem Transformationsszenario werden die Potenziale des Peer-to-Peer Sharing in den Kontext eines sozial-ökologischen Wandels gestellt. Das Trendszenario macht deutlich, dass das Peer-to-Peer Sharing mit seinen Plattformen kein vorübergehendes Phänomen ist.

Download Arbeitsbericht „Zukünfte des Peer-to-Peer Sharing“ (pdf; 2,41MB)

Arbeitsbericht 4: Kontexte des Teilens

In diesem Arbeitsbericht werden am Beispiel der Bereiche Übernachten und Carsharing die Herausfor-derungen, die mit der gesellschaftlichen Verankerung der neuen Formen des Teilens von Privat zu Privat verbunden sind, identifiziert und vergleichend analysiert. Beide Praktiken des Peer-to-Peer Sharing wurden in den letzten Jahren durch das Aufkommen von Geschäftsmodellen für die Vermittlung von privatem Eigentum über Online-Plattformen weiterentwickelt und kommerzialisiert. Diese Entwicklung vollzog sich innerhalb bestehender kultureller, regulativer und ökonomischer Kontexte, die sowohl begünstigend als auch hinderlich für die gesellschaftliche Verankerung wirken können. Zur Beschreibung der Verankerungsprozesse wird konzeptionell auf das Multi-Impuls-Modell aus der Innovationsforschung zurückgegriffen. Daher stehen die Einflussfaktoren auf den drei Ebenen Technologie, Zivilgesellschaft und Regulierung im Mittelpunkt der Analysen für die beiden Fallstudien.

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Einschätzungen und Erfahrungen - Dritter Arbeitsbericht zu den Ergebnissen einer qualitativen Befragung erschienen

Welche Einschätzungen, Erfahrungen und Nutzungsabsichten haben (potenzielle) Nutzer/innen bezüglich Peer-to-Peer Sharing? Der dritte Arbeitsbericht geht diesen Fragen im Rahmen einer telefonisch durchgeführten qualitativ-explorativen Vorstudie mit „Erfahrenen“ und „Unerfahrenen“ nach. Die Befunde verdeutlichen, dass die Befragten mit dem Konzept „Sharing Economy“ generell vertraut sind und insbesondere dem Peer-to-Peer Sharing positiv gegenüberstehen sowie mehrheitlich von positiven ökologischen wie auch sozialen Effekten ausgehen. Das Hauptmotiv der meisten Befragten für die (potenzielle) Nutzung von Peer-to-Peer Sharing ist finanzieller Natur. Ökologische Motive spielen für die tatsächliche Nutzung eine eher untergeordnete Rolle, wenngleich positive Umwelteffekte als Folge von Peer-to-Peer Sharing erwartet und gegenwärtige Konsumproblematiken teilweise reflektiert werden. Die Ergebnisse der Vorstudie belegen die große soziale Akzeptanz von Peer-to-Peer Sharing. Sie dienen als Grundlage für die Konzeption einer Repräsentativbefragung zur Nutzung und Wahrnehmung von Peer-to-Peer Sharing in Deutschland sowie einer umfassenden Nutzer/innenbefragung der Praxispartner Wimdu, Drivy, flinc und Kleiderkreisel.

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Kontroversen ums Teilen – Zweiter Arbeitsbericht über online gestütztes Peer-to-Peer Sharing erschienen

Internetgestütztes Peer-to-Peer Sharing ist nicht unumstritten. Der nun veröffentlichte zweite Arbeitsbericht des Projekts PeerSharing bietet einen Überblick über allgemeine und spezifische Kontroversen rund um diese neue Konsumpraxis und zieht daraus erste Schlussfolgerungen für eine nachhaltige Strategieentwicklung. Es zeigt sich, dass unterschiedliche Erwartungen und Einstellungen bezüglich potenzieller sozialer, ökonomischer und ökologischer Vor- und Nachteile des Teilens bestehen und es in zwei untersuchten Handlungsfeldern (Mobilität und Wohnen) zu neuen Regulierungsbedarfen kommt. Eine zentrale Frage ist, ob und wie man zwischen gewerblichen und nicht-gewerblichen Varianten des Teilens unterscheiden kann und sollte. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene geht es um die Klärung, was denn eigentlich mit dem Peer-to-Peer Sharing erreicht werden soll.

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Definition und Bestandsaufnahme: Erster Arbeitsbericht zu Peer-to-Peer Sharing erschienen

Wie nachhaltig ist internetgestütztes Peer-to-Peer Sharing? Der nun erschienene Arbeitsbericht „Peer-to-Peer Sharing – Definition und Bestandsaufnahme“ geht dieser Frage nach und befasst sich mit der theoretischen Definition und praktischen Bestandsaufnahme des Peer-to-Peer Sharings. Die Bestandsaufnahme zeigt, dass sich das internetgestützte Peer-to-Peer Sharing in Deutschland dynamisch entwickelt und vielfältige Konzepte und Angebote aus unterschiedlichen Konsumbereichen umfasst. Neben einer Datenbank, in der die in Deutschland verfügbaren Online-Plattformen erfasst sind (Stand Mai 2015), liefert der Bericht vier Kurzfallstudien zu den Praxispartnern des PeerSharing-Projekts aus den Bereichen Mobilität (Drivy, flinc), Übernachten (Wimdu) und Bekleidung (Kleiderkreisel).

Download Arbeitsbericht „Peer-to-Peer Sharing – Definition und Bestandsaufnahme“ (pdf; 1,1 MB)