Konsumverhalten und Motive von Peer-to-Peer Sharing Nutzern in Deutschland

Konsumverhalten und Motive von Peer-to-Peer Sharing Nutzern in Deutschland

Wie wird Sharing von den Nutzer/innen wahrgenommen? Welche Motive stecken dahinter? Das Paper „Peer-to-Peer Sharing als Element eines transformativen Konsums? Einblicke in Konsumverhalten und Motive von Peer-to-Peer Sharing-Nutzern in Deutschland“ liefert Erkenntnisse über Einstellungen und Nutzungsverhalten in verschiedenen Konsumbereichen.

Die Forscher/innen befragten Nutzer/innen der Peer-to-Peer (P2P) Sharing Dienste Drivy (privates Autoteilen), flinc (Mitfahrgelegenheiten), Kleiderkreisel (Kleider-Sharing) sowie Wimdu (Apartment Sharing). Ziel war es, die Motive für die Nutzung von P2P Sharing-Diensten zu identifizieren und detaillierte Informationen zum Nutzungsverhalten zu erhalten. Außerdem wollten die Forscher/innen erfahren, wie die Nutzer/innen P2P Sharing wahrnehmen und ob Erfahrungen in einem Sharing-Bereich dazu führen, dass solche Angebote in anderen Konsumbereichen wahrgenommen werden.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen unter anderem, dass insgesamt ökonomische Motive die größte Rolle für die Nutzung von P2P Sharing-Diensten sind, an zweiter Stelle stehen ökologische Motive. Soziale Motive spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Nutzer/innen, die schon aktiv P2P Sharing betreiben, bewerten es positiv und nutzen es häufig in verschiedenen Konsumbereichen.

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